Die Daten müssen vollständig geliefert werden, d.h. mit allen Logos und Bildern, die verknüpft wurden. Entfernen Sie alle überflüssigen Elemente (Bilder, Vektoren, Schriften) aus dem Dokument, auch solche, die im unbedruckten Bereich liegen. Vektordaten ergeben immer eine bessere Qualität als Pixelbilder und sind diesen bei der Gestaltung vorzuziehen.
Legen Sie Ihre Dokumente immer in Originalgröße an, da diese sonst automatisch auf die von Ihnen bestellte Größe skaliert werden und es somit beim Druck ihrer Produkte zu Qualitätsverlusten kommen kann. Bei Produkten mit mehreren gehefteten Seiten legen Sie diese jeweils als einzelne Seiten an (auch gegenüberliegende). Bei Produkten, deren Seiten nur durch einen Falz voneinander getrennt sind, müssen die nebeneinander liegenden Seiten hingegen als eine Seite angelegt werden. Alle Elemente, die bis zum Rand des Druckproduktes reichen sollen (auch farbige Flächen), müssen 3 mm über das Seitenformat hinaus platziert werden (Beschnittzugabe). Entfernen Sie überflüssige Seiten aus der Datei.
Die Schriften sollten in das Dokument eingebunden, in Kurven konvertiert sein oder uns als Schriftart mitgeteilt werden. Verwenden Sie nur vorgegebene Schriften und keine programmerzeugten. Diese können zu einem falschen Erscheinungsbild bei der Erstellung der Druckdaten führen. Die Schriftgrößen sollten 6 pt nicht unterschreiten. Linien sollten mindestens eine Stärke von 0,25 mm haben (keine Haarlinien).
Die Daten müssen als Graustufen, CMYK oder als Sonderfarben (HKS) angelegt sein (kein RGB). Wenn Sie Sonderfarben (HKS) verwenden, müssen diese auch als solche angelegt sein (Beachten Sie, dass unterschiedliche Farbnamen, z. B. HKS 20 und HKS 20 K, zwar dieselbe Farbe meinen, aber bei der Ausgabe als zwei unterschiedliche Farben behandelt werden). Entfernen Sie alle unnötigen Farben.
Bilder sollten mit mindestens 300 dpi angelegt werden. Die Bilder sollten von Anfang an die richtige Auflösung haben. Eine nachträgliche Erhöhung der Auflösung sorgt nicht für eine Qualitätsverbesserung.
Wenn Sie Ihre Layoutdaten fertig gestellt haben, müssen diese noch in einem druckfertigen Format abgespeichert werden. Beachten Sie insbesondere, dass Microsoft-Programme (WORD, PowerPoint, etc.) keine druckfertigen Daten erzeugen. Verwenden Sie bitte die folgenden Datenformate: PDF, TIFF, JPEG, EPS, PS
Die Datenlieferung per PDF ist der für Sie und uns sicherste Weg, ein hochwertiges Produkt zu erzeugen. Doch nicht alle PDFs sind für den Druck zu verwenden. Deshalb sind einige Einstellungen zu beachten. Die größte Sicherheit bei der Erstellung von PDF-Daten erhalten Sie mit der Benutzung des Acrobat Distiller. Es unterstützen aber auch immer mehr Programme den direkten Export von PDF-Dateien.
Wenn sie direkt über das Layoutprogramm PDFs erzeugen, sollten Sie den PDF/X-Standard verwenden. Achten Sie hierbei immer auf die Kompatibilität PDF 1.3 und den PDF/X3-Standard. (Bei älteren Programmversionen ist nur der PDF/X1a-Standard enthalten, den Sie auch verwenden können.) PDF/X wurde entwickelt, um den Datenaustausch zwischen professionellen Vorstufenbetrieben zu erleichtern. Bei diesem PDF-Standard sind nur druckrelevante Daten in der Datei integriert.
Voraussetzungen, um eine PDF am Mac zu erstellen: Druckertreiber
Apple LaserWriter ab Version 8.4 oder Adobe PS ab Version 8.6,
Adobe Acrobat ab Version 4.05a, Acrobat Distiller
Voraussetzungen, um eine PDF am PC zu erstellen: Druckertreiber
PostScript mit PPD Distiller oder Normalizer, Adobe Acrobat ab
Version 4.05a, Acrobat Distiller. Die Einstellungen sind von
Programm zu Programm unterschiedlich, trotzdem sind generelle Dinge
zu beachten: Erstellen Sie eine PostScript-Datei, indem Sie den
PostScript-Drucktreiber auswählen und alles „in
Datei“ drucken. Beachten Sie hierbei, den Randanschnitt (3
mm) und die Schnittmarken mit anzugeben. Verwenden Sie mindestens
PostScript-Level 2 (besser PostScript-Level 3). Fügen Sie der
PostScript-Datei alle Schriften bei. Erstellen Sie keine
Farbauszüge, sondern immer eine „Composit-Datei“
mit oder ohne Sonderfarben. Erstellen Sie aus der PostScript-Datei
mit Hilfe des Acrobat Distiller eine PDF-Datei. Sie können
auch die vorgegebenen Distiller-Einstellungen für PDF/X1a (ab
Acrobat Distiller 4.05) oder für PDF/X3 (ab Acrobat Distiller
6) mit der Kompatibilität PDF 1.3 verwenden.
Prüfen Sie zunächst, ob die Daten in der richtigen Größe, dem korrekten Farbmodus und mit ausreichender Auflösung angelegt sind. Speichern Sie die Daten über „Speichern unter“. Wählen Sie im sich öffnenden Fenster zunächst das gewünschte Verzeichnis und als Dateityp „JPEG“ oder „TIFF“. Bei einigen Programmen werden diese Formate im „Speichern unter“-Menü nicht angeboten. Verwenden Sie dann die Funktion „Exportieren“. Anschließend öffnen sich je nach Programm nacheinander weitere Fenster. Prüfen Sie die darin enthaltenen Angaben bezüglich Größe, Farbmodus und Auflösung. Achten Sie darauf, maximale Qualität einzustellen. Nach dem Speichervorgang liegt die Datei nun als druckfertige JPEG bzw. TIFF vor und kann an uns gesendet werden.